Die Wiederbelebung der Northeimer Waldbühne scheint geglückt. Annähernd 1000 Besucher pilgerten am Freitagabend per Shuttle-Bus oder zu Fuß zur Rocknacht und feierten bis in die Nacht.

..Das Veranstalter-Team mit Jens Bäumler, Fabian Piekert und Fabian Rosenberg hatten ein vielfältiges Programm für die erste Rocknacht mit heimischen Formationen und national bekannten Cover-Rockbands zusammengestellt.

„Wir spielen zwar keinen Rock, wollen die Waldbühne aber rocken“, sagte Ditmar Goll, Dirigent des Northeimer Nachwuchs-Orchester, das den Konzertabend eröffnete. Munter und beschwingt nahm die Raggae- und Pop-Band Yoyo den musikalischen Ball auf. Mit karibischen Songs nahm die Formation ihr Publikum mit an die Südsee. Ganz allein auf der Bühne war die Berliner Sängerin Steph, die sich mit ihrer melodischen Stimme und auf Deutsch ge-sungen in die Herzen der Zuhörer sang. Die Formation Layla zollte ihrem Idol Eric Clapton wunderbar Tribut. Gekonnt präsentierten die Musiker um ihren Frontmann Florian Becker die Clapton-Songs wie Layla und anderen.

Krönender Abschluss war „Geneses“, die die Lieder der britischen Rock-Band Genesis interpretierten. Songs wie „Land of Confusion“, „Invisible Touch“ und weiteren sangen die Musiker mit ihrem Frontman Alex van den Berg.

Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser ist zuversichtlich, dass die wieder hergerichtete Waldbühne immer öfter als Veranstaltungsort genutzt wird. „Wir müssen am Ball bleiben und weiterspielen“, so der Verwaltungschef.

„Die Unterstützung hier in Northeim ist einfach klasse. So ein Miteinander haben wir noch nie erlebt“, sagte Jens Bäumler, der sowohl der Stadtverwaltung als auch den Vereinen dankte, die die Waldbühne hergerichtet hatten. Er dankte auch den Besuchern, die schließlich über das Projekt entschieden haben.